Paradise Calling

Eine Drama-Groteske. Über Terrorismus in Deutschland. Von einer Türkin.

Great Things Never Happen In Comfort Zones (But In Movies)

Willkommen bei Paradise Calling.

Hier bewegt sich jeder – mehr oder minder unbeabsichtigt – außerhalb seiner Komfortzone.

Es gibt da die Arzu, sie will eigentlich nur Kunst-Filme drehen und landet über dubiose Wege bei den Terrorristen, die ebenfalls einen Film drehen wollen. Aber einen anderen.

Dann gibt es da den Ahmet, er will viel Geld, ab auf die Bahamas  und ein schönes Leben in Hawaii-Shorts. Für ihn der einzig plausibler Weg, um sein Ziel zu erreichen: Die Terroristen nebenan. Sie haben genug Geld.

Und dann der Oberterrorist Abbas-Raiz, Gründer der Untergrundorganisation „Ewige Liebe“. Er ist charmant, charismatisch, gebildet, einnehmend, aber Vorsicht: Mit dem ist nicht gut Kirschen essen. Eigentlich wollte er immer die schöne Aysa heiraten und eine Familie gründen. So ist es eben im Leben, es kommt immer anders als man denkt.

Dann gibt es den Imam Kutlu, er ist übrigens Arzus Vater. Er will die Welt retten und bemerkt viel zu spät, dass er zunächst seine Kinder retten muss. Es wird ungemütlich für ihn, sehr ungemütlich. Denn sein Sohn Cemal, Arzus kleiner Bruder, hat sich entschieden ein Dschichadist zu werden.

Last but not least: Mesut. Er verlor in jungen Jahren seine Mutter, einen Vater hatte er nie. Er suchte Zuflucht in der Religion und fand sie bei den Terroristen.

Und wie es sich gehört, treffen all diese Figuren aufeinander und machen jede Menge Unsinn.